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Dementenkonzept

Am 10.09.08 war es nun soweit. 22 Mitarbeiter der Einrichtung aus verschiedenen Bereichen machten ihren Abschluss innerhalb des Dementenkonzeptes nach Prof. Erwin Böhm.

   

Beginn der Prüfung war morgens um 08:00 Uhr mit einem schriftlichen Teil, in dem inhaltlich - theoretische Aspekte aus dem Konzept nach Böhm hinterfragt wurden.
Nach einer kleinen Pause, ging es um 09:15 Uhr weiter mit dem praktischen Teil.
Alle 22 Teilnehmer hatten sich in 5 Projektgruppen aufgeteilt.

 
Gruppe 1: von links n. rechts
Fr. Sapper, Fr. Hain, Fr. Urtlauf, Fr. Rasokat,
Fr. Peters
 
Gruppe 2: von links n. rechts
Fr. Pendi, Fr. Viering, Fr. Henkelmann,
Fr. Kapali, Fr. Schacht
     
 
Gruppe 3: von links n. rechts
Fr. Reinhold, Fr. Kul, Fr. Meier, Fr. Ithner,
Fr. Moldaschel
 

Gruppe 4: von links n. rechts
Fr. Viereck, Fr. Weymann

     
   
Gruppe 3: von links n. rechts
Fr. Reinhold, Fr. Kul, Fr. Meier, Fr. Ithner,
Fr. Moldaschel
   

Jede Gruppe hatte die Aufgabe, eine biographische Darstellung anhand von verschiedenen Planungsbögen zum Böhmkonzept eines dementiell erkrankten Menschen zu planen und vorzustellen. Die dort erarbeiteten biographischen Darstellungen, waren von den Gruppen sehr ausführlich und interessant für jeden Zuhörer gestaltet. Anhand der dort eingesetzten Dokumentationsbögen wurde klar, wie die Phasen der vorgestellten Bewohner und Klienten berechnet und eingeschätzt wurden und was für Impulse für die Zukunft gesetzt worden sind.
Die 2. Aufgabe beinhaltete, eine so genannte Milieugestaltung vorzunehmen.
Milieugestaltung ist die Veränderung von Räumlichkeiten und Möbeln aus dem Gesichtspunkt eines dementiell erkrankten Menschen aus seiner Prägungszeit in das Heute. Die Gruppen hatten entweder im Bewohnerzimmer selber nach ausführlichen Recherchen eine Milieugestaltung vorgenommen, oder auf den Wohnbereichen verschiedene Zonen umgestaltet. Durch die Umgestaltung und Schaffung von verschiedenen Blickpunkten ist eine richtig heimelige Wohlfühlatmosphäre entstanden, die von allen Bewohnern und Angehörigen gut angenommen wird.
Die Vorträge der einzelnen Gruppenpräsentationen dauerten bis ca. 12:00 Uhr.
Nach Abschluss der Vorträge, brachten Dekan Dr. Gerlach als Mitglied des Vorstandes, Fr. Darrigo als Vertreterin des Qualitätsmanagements des Diakonischen Werkes Kurhessen - Waldeck und Fr. Rak als Geschäftsführung des Seniorenzentrum Wolfhagen zum Ausdruck, wie viel Bereicherung diese Fortbildung für das Seniorenzentrum Wolfhagen und die dort betreuten Bewohner / Klienten gebracht hat.

   

Ein großer Wunsch von Vorstand und Geschäftsführung ist es, das dass Seniorenzentrum Wolfhagen mit einer Vielzahl von motivierten Mitarbeitern weiter zukunfts- und richtungsweisend wächst, den Bewohnern einen Ort zum Wohlfühlen gibt, Angehörige und Besucher zum wiederkommen einlädt und als erstes Haus am Platze in Wolfhagen und Umgebung weiterhin über viele Jahre in aller Munde ist.
Der Vorstand und die Geschäftsführung bedankten sich bei den Teilnehmern für die hoch motivierte Umsetzung und Bearbeitung in ihren Projektgruppen und gratulierten allen zur bestandenen Prüfung.

Jörg Richter
Qualitätsbeauftragter

Weiterlesen: Betreuung Demenzerkrankter

Quelle:
R10/08:18-21
R05/08:18