Betreuung Demenzerkrankter
Eine Demenz ist eine überwiegend im Alter auftretende Erkrankung des Gehirns, bei der es zu einer fortschreitenden Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit kommt. Vor allem sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik betroffen. Menschen, die an Demenz erkrankt sind, fühlen sich oft falsch verstanden, herumkommandiert oder bevormundet, da sie die Entscheidungsgründe der sie Pflegenden nicht erfassen können.
Das Wichtigste im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen ist Geduld, Zuneigung zeigen und Sicherheitsgefühl geben.
Manche der Erkrankten sind noch in der Lage, die Empfindungen ihrer Mitmenschen zu spüren. Im Spätstadium geht aber auch die Fähigkeit zum emotionalen Kontakt verloren. Dies ist meist besonders für die Angehörigen sehr belastend.
Für die an Demenz Erkrankten haben wir im Wohnbereich 1 in unmittelbarer Nähe zum Schwesternzimmer einen besonderen Pflegebereich eingerichtet.
- Hier erfolgt eine spezialisierte Betreuung durch Präsenzkräfte täglich rund um die Uhr.
- Dabei steht die jeweilige Präsenzkraft jederzeit sowohl den Bewohnern als auch den Angehörigen als Ansprechpartnerin, beziehungsweise Ansprechpartner zur Verfügung.
- Unabhängig von eventuell ärztlich verordneten Medikamenten möchten wir die noch
vorhandenen Fähigkeiten der Betroffenen durch geistige Anregung und Einbindung in eine
Gruppe so lange wie möglich zu erhalten.
Hierzu zählen insbesondere Spielen, Singen, Spazieren gehen, Basteln und sich unterhalten. Aber auch die täglichen lebensnotwendigen Tätigkeiten werden eingeübt ( z.B. selbstständiges Essen ).
Gerade dann, wenn die Sprache kaum noch möglich ist, wird es um so wichtiger, die übrigen Sinne anzusprechen. Zugang kann auch über Schmecken, Riechen, Sehen, Hören, Tasten und Bewegung geschaffen werden. Es ist bekannt, daß die Betroffenen z.B. beim Singen bekannter Volkslieder richtig aufblühen können. Um jedoch insgesamt eine Überforderung zu vermeiden, achten wir immer auf ein ausgeglichenes Angebot.
Besonders wichtig ist, daß die an Demenz Erkrankten so viel wie möglich in der Gruppe leben.
Wenn auch Sie daran interessiert sind, Ihren Angehörigen in diesen Bereich zu integrieren,
sprechen Sie uns bitte an. Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung.
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„Wegweiser-Demenz“ Internetportal des Bundesfamilienministeriums
Mit dem demografischen Wandel wächst die Anzahl demenzerkrankter Menschen.
Um viele Informationen über das Thema Demenz zu bündeln und Kontaktdaten über bestehende Hilfsangebote zur Verfügung zu stellen, wurde als zentrale Plattform am 21.09.2010 dieses bundesweite Internetportal durch das Bundesfamilienministerium eröffnet.
Das Portal will über die Krankheit informieren, zum Engagement für Demenzkranke und ihre Angehörigen ermutigen und das Zusammenspiel von Ärzten, Pflegepersonal, Therapeuten und pflegenden Angehörigen stärken. Herzstück des Portals ist eine Datenbank mit vielen wichtigen Adressen unter anderem von Gesundheitsämtern, Pflegekassen und in der Nähe liegenden Tagespflegeeinrichtungen sowie Videos mit Beispielen zum Umgang mit der Krankheit. Durch die Kooperation mit überregionalen Datenbankanbietern können z.B. auch die Datensätze der Deutschen Alzheimer Gesellschaft direkt im Wegweiser Demenz angezeigt werden.
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Jutta Volkwein
Pflegedienstleiterin
Telefon: 0 56 92 - 99 65- 2 17
Fax: 0 56 92 - 99 65 - 2 50
e-Mail: jutta.volkwein@seniorenzentrum-wolfhagen.de
Reinhold JacobVerwaltungsleiter / Stv. Geschäftsführer
Telefon: 0 56 92 - 99 65 - 2 20
Fax: 0 56 92 - 99 65 - 2 50
e-Mail: reinhold.jacob@seniorenzentrum-wolfhagen.de
Oder benutzen Sie unser Kontaktformular.
Einige weiterführende Informationen haben wir in einem PDF-Dokument zusammengefasst:
Demenz [58 KB]